Medienmitteilung: Finanzierung eines neuen MRT-Scanners am Kinderspital Zürich

Medienmitteilung

 

Zusammenarbeit Kinderspital Zürich und Jacobs Center for Productive Youth Development und Kooperationsmöglichkeiten für weitere UZH-Forschende und Kliniken

Dank der grosszügigen Unterstützung der Jacobs Foundation für einen neuen Forschungs-MRT-Scanner am Universitäts-Kinderspital Zürich bieten sich Forschenden des Kinderspitals und des Jacobs Center for Productive Youth Development (JCPYD) spannende neue Möglichkeiten der Zusammenarbeit in der Entwicklungsforschung.
Die Magnetresonanztomographie (MRT) steht aufgrund der nicht-invasiven Art der Methode und der umfangreichen verfügbaren Daten an vorderster Front der entwicklungsbezogenen bildgebenden Forschung. Sie bietet einen einzigartigen Einblick in die Entwicklung der Gehirnanatomie, der Physiologie und der kognitiven Funktion im Kindes- und Jugendalter.
Mit der finanziellen Unterstützung der Jacobs Foundation für einen neuen, hochmodernen Forschungs-MRT-Scanner können Forschende des Kinderspitals Zürich und des Jacobs Center for Productive Youth Development diese innovativen Ansätze partnerschaftlich nutzen, um die komplexen Veränderungen während der Reifung des Gehirns zu untersuchen. Diese stark interdisziplinäre Zusammenarbeit zwischen Forschungsgruppen aus der Grundlagen- und der klinischen Forschung bietet auch die Möglichkeit, Verbindungen zwischen verschiedenen wissenschaftlichen Disziplinen zu fördern, so dass die aus der Forschung gewonnenen Erkenntnisse effektiv in die Praxis umgesetzt werden können. Dies kommt jungen Menschen und ihren Familien zu Gute sowie der ganzen Gesellschaft im weiteren Sinne.
Das neue gemeinsame Forschungsprogramm startet mit der Installation des Scanners im Neubau des Kinderspitals und wird von einem Betriebsausschuss geführt. Für den gemeinsamen Scanner wurde ein neues Modell zur Förderung der Forschungskooperation und der Zusammenarbeit zwischen den beteiligten Organisationen entwickelt. Neben Kooperationen in der entwicklungsbildgebenden Forschung werden in einem bevorstehenden Forschungsseminar auch Möglichkeiten zur Zusammenarbeit in anderen Bereichen erkundet. Dies ermöglicht es Forschungsgruppenleitenden beider Organisationen, Ideen für gemeinsame Projekte zu entwickeln.
Der Umfang der Zusammenarbeit umfasst alle Bereiche der Kooperation in der Entwicklungsforschung, sowohl für Projekte mit Bildgebung als auch für andere (z.B. verhaltensbezogene) Studien, von Beginn der ersten gemeinsamen Studie an bis zum Ende der Lebensdauer des MRT-Scanners (ca. 8 Jahre). Am Ende dieses Zeitraums wird die Zusammenarbeit überprüft und verlängert, wenn dies von beiden Institutionen gewünscht wird.
Entwicklungsforschende des JCPYD und des Kinderspitals Zürich freuen sich auf dieses spannende neue Programm der Forschungskollaboration.

Medienmitteilung (Volltext) (PDF, 122 KB)