Jeanine Grütter

Jeanine Grütter, Dr.

Postdoctoral Research Associate

COCON-study

Tel.: 044 634 06 89

Raumbezeichnung: AND 4.13

jeanine.gruetter@jacobscenter.uzh.ch

Dr. Jeanine Grütter promovierte in Psychologie an der Universität Zürich. Ihre Doktorarbeit fokussierte auf die Zusammenhänge zwischen der Entwicklung von sozio-moralischen Kompetenzen und Peerbeziehungen in divers zusammengesetzten Schulklassen, wobei insbesondere die Rolle der Lehrperson für die Entwicklung inklusiver Haltungen im Fokus stand. Nützlich waren dabei Dr. Grütters Praxiserfahrungen als Schulpsychologin und Heilpädagogin. Das Doktoratsprojekt wurde in enger Zusammenarbeit mit der Pädagogischen Hochschule Luzern realisiert, im Rahmen dessen Anstellung Dr. Grütter auch in verschiedene Evaluationsstudien bezüglich der Qualität von inklusiven Schulungsarten involviert war. Zudem arbeitet Dr. Grütter an verschiedenen Interventionsstudien, um der Entwicklung von Vorurteilen vorzubeugen und inklusive Schulen zu fördern. Während ihres Doktorates absolvierte Frau Grütter einen einjährigen Forschungsaufenthalt in dem Zentrum für soziale und emotionale Entwicklung und Intervention an der Universität Toronto in Kanada. Nach Abschluss der Doktorarbeit wurde Frau Grütter ein Stipendium des Schweizerischen Nationalfonds bewilligt, um ein unabhängiges Forschungsprojekt in Nepal durchzuführen. Diese Längsschnittstudie heisst “Soziale Entwicklung und Sozialer Wandel” und untersucht das Zusammenspiel individueller, relationaler und kontextueller Prädiktoren für das Verständnis von sozialer Ungleichheit bei Kindern und Jugendlichen, die in Armut aufwachsen. Im Rahmen dieses Projektes arbeitete Dr. Grütter als Postdoktorandin an der Tribhuvan Universität in Nepal und in dem Zentrum für Soziale und Moralische Entwicklung an der Universität in Maryland in Amerika.

Seit 2018 arbeitet Frau Grütter am Jacobs Center for Productive Youth Development an der Universität Zürich als Postdoktorandin. Ihr Fokus liegt auf der Analyse des Zusammenspiels von verschiedenen Entwicklungsprozessen sozialer, motivationaler und ziviler Kompetenzen und die Rolle des Kontextes (z.B. Peers, Schulkontext) für diese Entwicklungsprozesse von der Kindheit bis ins frühe Erwachsenenalter.