Forschungsinfrastruktur z-proso Die lebensgeschichtliche Entwicklung des Sozialverhaltens

Die Erforschung der Lebensgeschichten von über 1’400 Jugendlichen und der Wege, die zu unterschiedlichen Formen von Sozialverhalten führen: Das Zürcher Projekt zur sozialen Entwicklung von der Kindheit ins Erwachsenenalter

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z-proso erforscht die soziale Entwicklung von Kindern und Jugendlichen mit einem besonderen Interesse für aggressives und delinquentes Verhalten, aber ebenso auch für prosoziale Eigenschaften. Dabei wird untersucht, wie individuelle, familiäre, schulische und situative Faktoren bei der Entstehung von Gewalt und anderen Problemverhalten zusammenwirken. Über 1'400 Kinder wurden seit ihrem Eintritt in die Primarschule im Jahr 2004 regelmässig befragt. Die neuste, achte Datenerhebungswelle wurde im Jahr 2018 im Alter von 20 durchgeführt.

Die Studie wird von einem Feldversuch zur Evaluation der Wirksamkeit zweier Frühpräventionsprogramme ergänzt, nämlich dem Elterntrainingsprogramm Triple P und dem schulbasierten Programm zur Förderung sozialer Kompetenzen PFADE, das seit 2018 Denk-Wege heisst. z-proso füllt damit eine wichtige Lücke auf dem Gebiet der Gewaltpräventionsforschung, indem es die langfristigen Auswirkungen dieser Präventionsprogramme untersucht.

Die ausserordentliche kulturelle Vielfalt der Stichprobe, die Kombination mit einem Feldversuch sowie die lange Laufzeit – über 15 Jahre – in Verbindung mit einer ausgezeichneten Rückhalterate zeichnen dieses vom SNF als Forschungsinfrastruktur geförderte Projekt aus.

Lesen Sie dazu:

Broschüre zum 15-jährigen Bestehen der Studie z-proso (PDF, 4738 KB)

Forschungsmemo "Extremistische Einstellungen", April 2017 (PDF, 474 KB)

Infoblatt "Turbulente Jugendjahre", 2017 (PDF, 382 KB)

Infoblatt mit ausgewählten Ergebnissen, 2015 (PDF, 1475 KB)

Projektbezogene Publikationen