Header

Suche

«Masculinités en question» : Zürich und Genf im Austausch über Männlichkeitsvorstellungen

Von links: Emilie Flamand (Director, BPEV, Canton of Geneva), Denis Ribeaud (Jacobs Center) and Yann Boggio (Secretary General, FASe).

Am 28. August 2026 stellte Denis Ribeaud in Genf die zentralen Ergebnisse des ersten Teilberichts der Studie «Männlichkeit im Wandel» vor. Das Kolloquium der Fondation genevoise pour l'animation socioculturelle (FASe) und des kantonalen «Bureau de promotion de l'égalité et de prévention des violences» (BPEV) versammelte 440 Teilnehmende aus Praxis, Verwaltung und Wissenschaft.

Im Zentrum des Referats stand der «Faktor M» — ein empirisch hergeleiteter Indikator für restriktiv-dominante Männlichkeitsvorstellungen —, dessen Verteilung in der Bevölkerung sowie seine Zusammenhänge mit Gewalt in Partnerschaft und Erziehung. Im Anschluss legte Markus Theunert (männer.ch) die daraus abgeleiteten Handlungsempfehlungen dar.

Die Tagung war als «regards croisés» zwischen Deutschschweiz und Romandie angelegt: Fachpersonen aus Kanton und Stadt Zürich stellten ihre Präventionsansätze vor, Genfer Stellen aus Bildung, Jugendarbeit und Gleichstellung ihre institutionellen Antworten. Damit rückte der Transfer von Forschungsergebnissen in die Praxis ins Zentrum.

Das Gewicht, das der Kanton Genf dem Thema beimisst, zeigte sich auch an der Anwesenheit von zwei Mitgliedern der Kantonsregierung: Staatsrätin Nathalie Fontanet eröffnete die Tagung, die Präsidentin des Staatsrats, Anne Hiltpold, sprach das Schlusswort.

Der zweite Teilbericht der Studie erscheint im Dezember 2026.

Unterseiten