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Zusätzliche Informationen

Das Projekt ist als interdisziplinäre Studie angelegt, die drei Alterskohorten der deutsch- und französischsprachigen Schweiz umfasst. Sie untersucht den Einfluss von Familie, Schule, Peers und der weiteren sozialen Umgebung auf die Kompetenzentwicklung und auf wichtige Übergänge im Lebenslauf von Kindern und Jugendlichen. Jede der ausgewählten Alterskohorten repräsentiert ein prototypisches Stadium im Prozess des Aufwachsens und Erwachsenwerdens: mittlere Kindheit (6-Jährige); mittlere Adoleszenz (15-Jährige) und spätes Jugend- bzw. frühes Erwachsenenalter (21-Jährige).

Darüber hinaus erforscht die Studie auch die Aneignung von Werten und Handlungskompetenzen, die für die soziale Integration in modernen Gesellschaften besonders wichtig sind. Dazu gehören Empathie, Respekt gegenüber anderen, Toleranz, Kooperation, Solidarität und moralische Urteilsfähigkeit. Der theoretische und empirische Fokus liegt auf der Wechselwirkung zwischen diesen bereichsübergreifenden Grundkompetenzen und weiteren, für eine erfolgreiche Lebensbewältigung wichtigen Fähigkeiten und Fertigkeiten, (z.B. Leistungsmotivation), psychosozialen Ressourcen (z.B. Selbstwirksamkeit) und Beziehungsressourcen (z.B. Qualität der Beziehung zu nahestehenden Personen).